Umfrage des ZVG zu Dürreschäden – auch Gemüsebetriebe betroffen

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An einer Umfrage des Zentralverbandes Gartenbau im August dieses Jahres über die mögliche Betroffenheit, die durch Dürreschäden entstanden sind, haben sich auch Gemüsebaubetriebe beteiligt. Insgesamt haben sich 835 Gartenbauunternehmen beteiligt. 14 % aller Rückmeldungen der verschiedenen Fachsparten kamen aus dem Gemüsebau (116 Betriebe). Die meisten Rückmeldungen kamen aus NRW, Bayern und Baden-Württemberg. Die Betroffenheit konnte auf einer Skala von „kaum“ bis „existenzgefährdend“ eingestuft werden.

Die Betriebe aus den Fachsparten Friedhofsgärtnerei, Einzelhandelsgärtnerei und Zierpflanzenbau meldeten die größte Betroffenheit. Die weitaus überwiegenden Rückmeldungen betrafen die Kategorie: „sehr ärgerlich, da der Aufwand in den letzten Wochen sehr stark gestiegen ist“.

Die Mehrzahl (ca. 600 Betriebe) der Betriebe stuften ihre einzelbetrieblich geschätzten Schäden zwischen 0 und 50.000,- € ein. Schadenshöhen von bis zu 100.000,- € wurden von über 50 Betrieben gemeldet. Eine sehr deutliche Mehrheit sprach sich dafür aus, dass die Möglichkeit zur Bildung von steuerfreien Rücklagen geschaffen werden muss. Hier ist die Politik gefordert, dieses entsprechend auf den Weg zu bringen.
Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) setzt sich seit Jahren aktiv für die notwendige politische Unterstützung im einzelbetrieblichen Risikomanagement ein. Ansätze sind eine steuerliche Risikoausgleichsrücklage oder eine stärkere Förderung von Versicherungslösungen.

Text: Bundesfachgruppe Gemüsebau

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