Rettich- und Radieschen: Rückstandshöchstgehalte ab 2022

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| Pflanzenschutz und Düngung

Seit Jahresbeginn gelten auch für Rettich- und Radieschen-Blätter die gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte. Durch eine konzertierte Aktion aller Beteiligten ist es nun gelungen, eine machbare Lösung zum Thema zu finden, betonte Christian Ufen, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG). Am 23. März 2018 hat der ständige Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (SCoPAFF) eine Verordnung verabschiedet, die eine Übergangsregelung für das Inkrafttreten der seit Jahresbeginn geltenden neuen Rückstandshöchstgehalte (RHG) für Rettich- und Radieschen-Blätter definiert. Die Übergangsfrist tritt am 1. April 2018 in Kraft und soll bis zum 1. Januar 2022 gelten, teilt der BOG mit. Damit reagierte der SCoPAFF auf Rückmeldungen der Mitgliedsstaaten zur EU-Verordnung 2018/62, die Mitte Februar 2018 in Kraft trat und rückwirkend zum 1. Januar 2018 geänderte Vorgaben für die Rückstandsanalytik bei Rettich- und Radieschen-Blättern festlegte. Demnach werden die Blätter von Radieschen und Rettichen seit dem 1. Januar 2018 der Kulturgruppe Grünkohl zugeordnet.

Text: BOG | Foto: Jochen Winkhoff

Das Laub von Rettich und Radieschen gehört seit Anfang des Jahres zur Kulturgruppe Grünkohl.
Das Laub von Rettich und Radieschen gehört seit Anfang des Jahres zur Kulturgruppe Grünkohl.

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