Imagepflege und Vernetzung

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| In eigener Sache
Damit Verbraucher auch in Zukunft bei deutschem Gemüse vertrauensvoll zugreifen, muss mehr für das Image der Produkte und der Branche getan werden.
Damit Verbraucher auch in Zukunft bei deutschem Gemüse vertrauensvoll zugreifen, muss mehr für das Image der Produkte und der Branche getan werden.

Die Mitglieder des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit der Bundesfachgruppe Gemüsebau stellten dem Vorstand bei der Sitzung Anfang Februar in Berlin ihre Vorgehensweise vor. Ziel sei es, das Image des deutschen Gemüseerzeugers in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Dabei ginge es nicht primär um Absatzwerbung. Es solle agiert statt reagiert werden. Dem Verbraucher soll die Fachkompetenz des Gemüsegärtners vermittelt werden. Das Vertrauen in unsere Gemüseerzeuger mit saisonalen, heimischen Produkten könne gesteigert werden, indem der Gemüseanbau mit all seinen Schwierigkeiten erklärt wird, betonte Christian Ufen, Vorsitzender der Bundesfachgruppe. Der schonende Umgang mit dem Boden, der Einsatz wassersparender Techniken, die umweltschonenden Anbauverfahren, der Einsatz von Nützlingen und vieles mehr könne und müsse direkt für die Verbraucherseite thematisiert werden. Noch in diesem Jahr will die Bundesfachgruppe Gemüsebau dazu mehrere Presseaussendungen über das Grüne Medienhaus erstellen und versenden.

Die Verbandsarbeit im Gemüsebau ist vernetzt. Mitglieder der Fachgruppe arbeiten ehrenamtlich in übergreifenden Ausschüssen mit, um dort die gemüsebaulichen Interessen einfließen zu lassen. Sie berichteten auf dieser Sitzung über die Sachstände:

So informierte Franz Löffler über die Arbeiten aus den beiden ZVG-Ausschüssen Recht und Steuern sowie über den ZVG-Ausschusses Bildungspolitik und Berufsbildung. Die Begleitung der Erbschafts- und Schenkungssteuerrichtlinie 2019, die Reform des Insolvenzrechts und die Anforderungen an Registrierkassen aber auch die nutzungsabhängige Erhebung der Grundsteuer für gartenbauliche Pachtflächen waren Themen der letzten Jahre.

Der ZVG-Ausschusses Bildungspolitik und Berufsbildung befasste sich unter anderem mit der Eingliederung von Flüchtlingen als Fachkräfte, der Nachwuchswerbung, der Meisterprüfungsverordnung aber auch um die speziellen Anforderungen des Ökolandbaus- und Gemüsebaus in der beruflichen Bildung.

Hermann Reber stellte die Arbeit aus dem ZVG-Arbeitsausschuss für Umweltfragen vor. Es ging unter anderem um die Klimastrategie, die Torfminderungsstrategie, die Folienproblematik, die Wasserknappheit 2018 und um Pflanzenschutzfragen.

Text: Bundesfachgruppe Gemüsebau

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