Ausbildungszahlen im Gemüsebau stabil

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Ausbildungszahlen im Gemüsebau stabil
Die Auszubildenden im Gemüsebau tauschen sich mit Hilfe von IPads in der LVG Heidelberg über aktuelle Datenerfassung, die die Gemüsekulturen unter Glas betreffen, aus.

Mit knapp 400 auszubildenden Gärtnern der Fachrichtung Gemüsebau im Jahr 2017 ist die Anzahl relativ stabil geblieben. Davon bestanden 144 Prüflinge erfolgreich die Abschlussprüfung. Dies ist erfreulich, da die Quote der Gemüsegärtner, die die Abschlussprüfung bestanden haben, mit 94% überdurchschnittlich im Vergleich zu den anderen Fachsparten des Gartenbaus ist. Die Zahl der vorzeitig aufgelösten Ausbildungsverträge stieg von 2016 zu 2017 leicht von 18 auf 24 Fälle.

Zudem ist eine hohe Quote an Abiturienten bei den Auszubildenden im ersten Lehrjahr zu verzeichnen. Der gärtnerische Fachbereich Gemüsebau weist hier knapp 50 Prozent Auszubildende mit Fachhochschulreife auf.

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stieg von 2016 auf 2017 auf 183 und damit um ca. 5% an.

Dieses alles zeigt die neueste Datenauswertung des Bundesamtes für Statistik zur beruflichen Bildung in Deutschland, die kürzlich vom Zentralverband Gartenbau (ZVG) veröffentlicht wurde. Mit 12.558 Auszubildenden (Galabau, Zierpflanzenbau, etc.) bleibt der Beruf des Gärtners beliebtester in der Agrarwirtschaft. Mit unserer erfolgreichen Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ setzen wir auf verschiedenen Ebenen an, um die Anerkennung und Wertschätzung der berufspraktischen Ausbildung zu erhöhen“, erklärte ZVG-Präsident Jürgen Mertz.

Text/Bild: Bundesfachgruppe Gemüsebau

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