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Beeindruckende Studienreise der Bundesfachgruppe Gemüsebau nach China Von Peking bis Hongkong führte die jüngste Studienreise, die die Bundesfachgruppe Gemüsebau organisierte. Vom 4. bis 19. Dezember besuchten mehr als 40 Gemüseerzeuger die Volksrepublik China. Die Gemüseerzeuger besuchten den Osten und Norden des Landes. Im Norden findet im Winter auf
einer Fläche von über zehntausenden Hektar im geschützten Anbau die Gemüseproduktion
statt. Die Gruppe besichtigte u. a. in der Gegend von Quingdao die seit 1989 eingeführten Foliengewächshäuser
auf mehreren 1.000 ha. Die Foliengewächshäuser werden teilweise in die Erde eingelassen,
so dass die Temperaturspeicherung in aufgeschütteten Erddämmen erfolgt. Dies ermöglicht
einen erfolgreichen Anbau von Tomaten, Gurken und Paprika in den unbeheizten Gewächshäusern,
die nach Süden ausgerichtet sind. Die Wärme des Tages wird in den Lehmwänden gespeichert
und nachts an die Pflanzen abgegeben. Eine Familie bewirtschaftet im Schnitt zwei - vom Staat gepachtete
- Gewächshäuser und erntet rund 30 kg Tomaten pro m² Saison, die sie auch selbst vermarktet. Die südchinesische Insel Hainan ist die „Gemüseinsel“ Chinas. Dort wird im Winter bei ca. 30 Grad Gemüse vorwiegend im Freiland von den chinesischen Familien auf den ihnen zugewiesenen kleinen Flächeneinheiten kultiviert und vermarktet. Es sind ausschließlich Selbstvermarkter, die ihre Produkte zum Teil in hervorragender Qualität auf dem täglich stattfindenden Markt anbieten. Vor allem Zuckermelonen, Auberginen, Bohnen und Gurken stehen auf dem Anbauprogramm. Die klimatische Lage, die Bodenverhältnisse und die Wasservorräte sind so günstig, dass eine Ernte dreimal im Jahr erfolgen kann. Hinweis:
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